Einzelgängerische Jäger (wie die Katze) sind gerne alleine und brauchen ihre Unabhängigkeit. Sie teilen ungern ihr Revier mit anderen Mitbewohnern, weder mit anderen Katzen noch mit anderen Haustieren oder Menschen.
Katzenbesitzer von zwei oder mehr Katzen betrachten ihre Tiere häufig als Gruppe, die in der Lage ist, wichtige Ressourcen (wie z.B. Futter) gerecht zu teilen. In der Realität ist es jedoch wahrscheinlicher, dass jede dieser Katzen für sich lebt: mit wenig oder keiner Interaktion zu den anderen. Jede Interaktion, die notwendig wird, weil sich die Katzen Ressourcen teilen müssen (z.B. die Katzentoilette), ist ein potenzielles Stressrisiko. Je mehr Katzen in einem Haushalt leben, desto schlimmer kann die Situation werden.
Die Gewöhnung an andere Katzen ist ein schwieriger Prozess, der mit großem Stress verbunden ist und daher auch ein erhöhtes Risiko für Probleme im medizinischen und im Verhaltensbereich darstellt.
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